Staatspräsident Macron: Provokation Nordkoreas mit Entschlossenheit begegnen [fr]

Staatspräsident Emmanuel Macron hat in einem Kommuniqué vom 3. September 2017 den in dieser Nacht erfolgten erneuten Atomtest Nordkoreas aufs Schärfste verurteilt. Er folgt auf eine Reihe von Raketentests, die die wiederholt zum Ausdruck gebrachte Absicht Pjöngjangs bekräftigen, den Frieden und die internationale Sicherheit in Gefahr zu bringen. Frankreich bekräftigt seine Unterstützung der Alliierten und Partner in der Region

Der Staatspräsident ruft die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates auf, schnell auf diese neuerliche Verletzung des internationalen Rechts, des Nichtverbreitungsregimes und der Resolutionen des Sicherheitsrates durch Nordkorea zu reagieren. Dazu gehört auch die am 5. August 2017 einstimmig verabschiedete Resolution 2371. Der Staatspräsident fordert ferner eine einstimmige und klare Reaktion der Europäischen Union.

Die Völkergemeinschaft muss dieser erneuten Provokation mit größter Entschlossenheit und dem Ziel begegnen, Nordkorea bedingungslos wieder auf den Weg des Dialogs zurückzuführen und es dazu zu bringen, die komplette, überprüfbare und unumkehrbare Aufdeckung seiner nuklearen und ballistischen Programme vorzunehmen.

Nordkorea – Erklärung von Jean-Yves Le Drian, Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten - 4.9.2017

Wie Staatspräsident Emmanuel Macron erklärt hat, verurteilt Frankreich den neuerlichen Atomtest Nordkoreas am 3. September aufs Schärfste. Mit seinem Atom- und Raketenprogramm, mit dem es gegen seine internationalen Verpflichtungen verstößt, bedroht das nordkoreanische Regime die regionale und internationale Sicherheit.

Angesichts dieser nicht zu rechtfertigenden und illegalen Handlungen rufe ich die internationale Staatengemeinschaft zu einer entschiedenen und gemeinsamen Reaktion auf, damit das Nichtverbreitungsregime und die Rechtsnorm sowie der Frieden und die internationale Sicherheit gewährt werden.

Hiermit bekräftige ich meine Solidarität mit Frankreichs Partnern, vor allem in Asien. Wir haben mit den USA, dem Vereinigten Königreich, Südkorea und Japan beantragt, heute eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen abzuhalten, um umgehend neue Sanktionen gegen das nordkoreanische Regime zu beschließen.

Frankreich ruft zu einer äußerst strikten Umsetzung der Sanktionen und zum Beschluss zusätzlicher Maßnahmen der Europäischen Union auf. Es bleibt im engen Kontakt mit seinen wichtigsten Partnern.

Letzte Änderung 18/09/2017

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