Pferdefleisch in Fertiggerichten: Die Firma Spanghero darf keinen Fleischhandel mehr betreiben [fr]

(c) DGCCRF - JPEG In dem Skandal um den Vertrieb von Fertiggerichten mit Pferdefleisch anstatt des etikettierten Rindfleisches hatte die Generaldirektion für Verbraucherschutz (DGCCRF) des französischen Wirtschafts- und Finanzministeriums bei ihren Ermittlungen die Vertriebswege des Fleisches der beanstandeten Ware aufdecken können. In diesem Zusammenhang war der Firma Spanghero aus Castelnaudary die Zulassung zur Lebensmittelherstellung entzogen worden. Diese ist inzwischen wieder erteilt worden. Allerdings ist der Firma der Handel und das Zwischenlagern von Fleisch weiterhin untersagt.

Die Maßnahmen seien richtig und angemessen gewesen, so Landwirtschaftsminister Stéphan le Foll bei einem Treffen mit den Mitarbeitern des Unternehmens Spanghero am 18.2.2013.

In der Zwischenzeit konnte sich Minister Le Foll einen Überblick über die Situation des Unternehmens und seiner 300 Angestellten verschaffen. Nach ausführlicher Prüfung der Qualität der verarbeiteten Produkte wird Spanghero nun seine Zulassung für die Herstellung von Hackfleisch und Wurst sowie von Fertiggerichten zurückerhalten. Die verarbeiteten Rohstoffe waren der umfassenden Gesundheitsprüfung zufolge von guter Qualität.

Das Unternehmen wird jedoch bis auf Weiteres keine Zulassung für das Zwischenlagern und den Handel mit Fleisch erhalten. Auf diesen Bereich bezieht sich der Betrugsverdacht. Ein endgültiger Untersuchungsbericht wird in Kürze erwartet. Die Minister bekräftigten noch einmal ihre Entschlossenheit, diese Angelegenheit vollständig aufzuklären und diejenigen, die 300 Arbeitsplätze gefährdet und mit dem Vertrauen von Millionen von Verbrauchern gespielt haben, zur Rechenschaft zu ziehen.

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Letzte Änderung 20/02/2013

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