Pilgerstätte in Lourdes soll nach Überschwemmungen bald wieder zugänglich sein [fr]

JPEG Staatspräsident François Hollande ist am 20. Juni in die Departements Haute-Garonne und Hautes-Pyrénées gereist, um sich ein Bild vom Ausmaß der Überschwemmungen in den am stärksten betroffenen Gebieten zu machen. Er sagte Sondermittel zu, um die „alles, was zerstört wurde, zu reparieren“. François Hollande wurde von Innenminister Manuel Valls und Umweltministerin Delphine Batho begleitet. Der Innenminister erklärte, dass „bis Ende nächster Woche“ der Status Naturkatastrophe anerkannt würde.

Der Staatspräsident machte sich ein Bild von der Lage in Lourdes, wo die Heiligtümer durch das Hochwasser schweren Schaden genommen hatten. Er sagte auch hier staatliche Hilfen zu und fand bestärkende Worte: „Alles muss wieder in Ordnung gebracht werden, auch mit Hilfe von provisorischen Maßnahmen, damit es im Tourismus und in der Wirtschaft weiter gehen kann. […] Es wird alles dafür getan werden, dass die Heiligtümer schnellstmöglich wieder zugänglich werden.“

Der Pilgerort Lourdes zählt mit über sechs Millionen Besuchern im Jahr zu den meistbesuchten Orten der Welt und empfängt nach Paris die meisten Hotelgäste in Frankreich. Für Juli und August werden 20 000 bis 40 000 Besucher erwartet, die meisten kommen zum alljährlichen Marienfest.

Letzte Änderung 21/06/2013

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