Positive Einkommensentwicklung in französischer Landwirtschaft [fr]

Die Einnahmen landwirtschaftlicher Betriebe vor Steuern belaufen sich 2012 durchschnittlich auf 36 500 Euro (+ 4 %) pro Arbeitskraft und erreichen damit einen historischen Höchststand, so das französische Landwirtscahftsministerium in einem Kommuniqué.

Hauptursache für diese Rekordzahlen sind die besonders hohen Gewinne der Ackerbau-Betriebe. Diese verzeichnen nun schon im dritten Jahr in Folge einen Zuwachs.

Zahlreiche Agrarprodukte erlebten eine gute Preiskonjunktur. Das gilt insbesondere für:

-  Getreide sowie Ölsaaten und Proteinpflanzen, die vom Kurshoch auf den Weltmärkten profitierten,
-  Gemüse,
-  Obst, wobei es deutliche regionale Unterschiede (mit ihren jeweiligen klimatischen Besonderheiten) gibt;
-  Geflügel- und Schweinezucht ().

Andere Bereiche verzeichneten hingegen Rückgänge:
- Rinderzucht zur Milch- und Fleischproduktion sowie Schafzucht, die vom Anstieg der Lebensmittelpreise betroffen sind,
- der Rebbau, der 2012 unter einer schlechten Ernte gelitten hat.

Insgesamt liegt die Entwicklung der Agrareinnahmen in Frankreich über dem europäischen Durchschnitt.

Letzte Änderung 17/12/2012

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