Präsident Hollande zu Staatsbesuch in China [fr]

(c) Présidence de la République - JPEGStaatspräsident François Hollande hält sich am 25. und 26. April als erster europäischer Staatschef, der von dem neuen chinesischen Präsidenten Xi Jinping eingeladen wurde, zu einem Staatsbesuch in der Volksrepublik China auf. Bei seinem Besuch in Peking und Shanghai wird Hollande von Ministern, Unternehmenschefs und weiteren in den Beziehungen beider Länder engagierten Persönlichkeiten begleitet.

Nach dem offiziellen Empfang in der Großen Halle des Volkes und einem vertraulichen Gespräch unterzeichneten die beiden Präsidenten am 25.4. mehrere Abkommen. Im Anschluss an das französisch-chinesische Wirtschaftsforum gaben sie eine gemeinsame Erklärung zu den Ergebnissen ihres Treffens ab.

Nach einem Staatsbankett mit anschließender Pressekonferenz traf François Hollande mit der französischen Gemeinde von Peking zusammen. Außerdem kam es zu einer Begegnung mit Premierminister Li Keqiang und Parlamentspräsident Zhang Dejiang.

Weiterhin stand der Besuch des Werkes des französischen Herstellers von Elektromotoren für die industrielle Fertigung Bernard Controls und ein Zusammentreffen mit Vertretern der chinesischen Zivilgesellschaft auf dem Programm

In Shanghai wird Staatspräsident Hollande am 26. April die Ingenieursschule Paris Tech-Shanghai Jiao Tong und den neuen Sitz des Institut Pasteur in Shanghai einweihen. Des Weiteren stehen Gespräche mit dem Parteichef von Shanghai, Han Zheng, und ein Treffen mit der französischen Gemeinschaft von Shanghai auf der Tagesordnung. „Der Staatspräsident wird im Rahmen seines Staatsbesuchs in China das Thema Menschenrechte ansprechen, wobei er im Sinne der Wirkung und nicht der Provokation vorgehen wird“, so Außenminister Laurent Fabius in der Nationalversammlung.

Der Besuch bietet Gelegenheit, dem bilateralen französisch-chinesischen Verhältnis einen neuen Impuls zu verleihen und vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen zu der neuen chinesischen Führung herzustellen.

Französisch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen

Als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und zweitgrößter Lieferant Frankreichs ist China für Frankreich ein Wirtschaftspartner ersten Ranges. Die Steigerung der Exporte nach China (2012 +11,9 % gegenüber 2011), die starke Präsenz französischer Unternehmen (rund 1400), die neuen Bereiche der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wie Umwelt oder Agrarnahrungsmittel sowie die bestehenden bedeutenden Industriepartnerschaften, vor allem in den Bereichen Luftfahrt und zivile Kernenergie, unterstreichen die Dynamik der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und China.

Letzte Änderung 10/07/2014

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