Premierminister Ayrault beim Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel: Es gibt keine Modelle, nur eine vernünftige Praxis [fr]

(c) Französische Botschaft - JPEG Premierminister Jean-Marc Ayrault hat nach seinem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 15.11.2012 im Kanzleramt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz wiederholt, dass „Wachstum und die Verringerung der Arbeitslosigkeit unser einziger Kompass“ seien. Dies gehe über die Entschuldung Frankreichs, einen befriedeten und fruchtbaren sozialen Dialog und die Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit.

Auch wenn ihn die Qualität des sozialen Dialoges in Deutschland inspiriere, so gäbe es keine Modelle, sondern nur eine vernünftige Praxis. Jedes Land habe seine eigene Identität und. „selbst wenn wir viele Dinge gemeinsam schaffen wollen und wenn wir vieles teilen, was das europäische Ideal anbelangt, hat Frankreich seine eigene Geschichte, seine Eigenart“, so Ayrault. Er stehe vor der Herausforderung „ das zu reformieren, was nicht funktioniert, und das zu verändern, was nicht tragfähig ist“. Dabei müsse er aber auch darauf achten „die tief verankerten Werte Frankreichs“ zu wahren, so der Premierminister weiter.

Bundeskanzlerin Merkel gab in ihrem Statement ihrem Wunsch nach „einem starken Frankreich Ausdruck, so wie „auch Frankreich sich ein starkes Deutschland wünscht, damit wir ein starkes Europa haben“.

- Mitschrift der Pressekonferenz lesen

Am Abend gab Premierminister Jean-Marc Ayrault den Tagesthemen ein Interview:

- Herausforderungen gemeinsam meistern

Fotos ©Französische Botschaft in Deutschland

Letzte Änderung 29/07/2014

Seitenanfang