Premierminister Ayrault in der Süddeutschen Zeitung zu Europa und Reformen in Frankreich

JPEG In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 15. November 2011 plädierte Premierminister Jean-Marc Ayrault für
mehr Verständnis für die Probleme der einzelnen Länder. Es sei notwendig, wenn wir in Europa voran kommen wollten, unsere jeweiligen Probleme besser zu kennen, um dann gemeinsam Lösungen zu finden.

Bei der Eurokrise gelte es auf der einen Seite Solidarität zu zeigen und auf der anderen Reformen durchzusetzen. Neben der Gefahr der Inflation gäbe es auch die Gefahr einer Deflation, so der Premierminister.

Die Franzosen würden Reformen befürworten, wenn sie gerecht und nützlich sind. Es gelte aber zu berücksichtigen, dass „unser Gesellschaftsmodell auf der sozialen Gerechtigkeit (basiert). Das ist die Stärke Frankreichs. Um unser Modell zu bewahren, müssen wir es erneuern, ohne seine Werte zu zerstören.“

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Letzte Änderung 16/11/2012

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