Premierminister Ayrault und Altbundeskanzler Schmidt: Für mehr Konvergenz und Solidarität in Europa [fr]

(c) Matignon - JPEG Premierminister Jean-Marc Ayrault kam am 29. Mai 2013 in der deutschen Botschaft in Paris zu einem Gedankenaustausch mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt zusammen. Bei dem Gespräch in deutscher Sprache ging es besonders um die wirtschaftlichen Probleme der Euro-Zone sowie um die grassierende Jugendarbeitslosigkeit in der Union.

Die beiden Staatsmänner teilten in diesem Zusammenhang die Ansicht der Notwendigkeit einer weitergehenden Integration der Gründungsmitglieder der Union sowie gemeinsamer Transparenzregeln im Fiskalbereich. Zudem waren sie sich einig, dass es „zweifelsohne einer größeren Solidarität“ bedürfe, so Premierminister Ayrault zu Pressevertretern nach dem einstündigen Gespräch.

Am Abend debattierte der 94-Jährige Helmut Schmidt mit seinem ehemaligen alter ego, Ex-Staatspräsident Valérie Giscard d’Estaing (87), im Hôtel de Beauharnais, der Residenz der deutschen Botschafterin über das Thema Europa 2030 – Welche Rolle für das deutsch-französische Paar?

Wie zu vernehmen war, war das strenge Rauchverbot bei diesem nach seinen eigenen Aussagen letzten Besuch Schmidts in Frankreich als Referenz an den Gast aufgehoben worden.

Letzte Änderung 30/05/2013

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