Regionalwahlen 2010 – Ergebnisse des ersten Wahlgangs

JPEG Am 14. März 2010 hat in Frankreich der erste Wahlgang der Regionalwahlen stattgefunden, bei denen die Franzosen die 1880 Abgeordneten in den 25 Regionalräten im Mutterland und in den Überseegebieten sowie zur korsischen Versammlung neu bestimmen. Die Stichwahlen des 2. Wahlgangs finden am 21. März 2010 statt.

Beim 1. Wahlgang lag die Wahlbeteiligung laut Angaben des Innenministeriums bei 46,36 %

Wahlergebnisse in den Regionen im Detail auf den Seiten des Innenministeriums.

JPEG Am 14. März 2010 hat in Frankreich der erste Wahlgang der Regionalwahlen stattgefunden, bei denen die Franzosen die 1880 Abgeordneten in den 25 Regionalräten im Mutterland und in den Überseegebieten sowie zur korsischen Versammlung neu bestimmen. Die Stichwahlen des 2. Wahlgangs finden am 21. März 2010 statt.

Beim 1. Wahlgang lag die Wahlbeteiligung laut Angaben des Innenministeriums bei 46,36 %

Wahlergebnisse in den Regionen im Detail auf den Seiten des Innenministeriums.

Die Wahlen zum Regionalrat

In den Regionalratswahlen werden die Mitglieder der Beschluss fassenden Versammlung der Region, des Regionalrats, ermittelt. Die Mandatsdauer beträgt sechs Jahre.

Das Wahlverfahren wurde durch die Gesetze vom 19. Januar 1999 und vom 11. April 2003 geändert. Mit dem Gesetz von 2003 wurde für die Regionalratswahl ein Mischsystem aus Mehrheitswahl und Verhältniswahl in einem oder zwei Wahlgängen festgelegt.

- Im ersten Wahlgang erhält die Liste mit der absoluten Mehrheit der Stimmen die Mehrheit der Sitze. Der Rest der Sitze wird nach dem Verhältnis zwischen den Listen aufgeteilt, die mindestens 5 % der Stimmen erhalten haben.

- Erhält keine Liste die absolute Mehrheit, findet ein zweiter Wahlgang statt. Dabei können nur die Listen antreten, die im ersten Wahlgang 10 % der Stimmen erreicht haben. Die Liste mit den meisten Stimmen erhält ein Viertel der Sitze im Regionalrat. Die restlichen Sitze verteilen sich proportional auf die anderen Listen, die mindestens 5 % der Stimmen erhalten haben.

Bei den Regionalwahlen sind im Gegensatz zu den Kommunalwahlen nur französische Staatsbürger wahlberechtigt. Personen aus EU-Mitgliedsländern, die in Frankreich leben, haben kein Wahlrecht.

Die wichtigsten Aufgabenfelder der Regionen sind die wirtschaftliche Entwicklung, die Berufsbildung und die Gymnasien, die Entwicklung der Infrastruktur und des Verkehrs.

Letzte Änderung 15/03/2010

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