Renault: historische Einigung der Sozialpartner zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit [fr]

JPEG Zeitgleich zur Vorstellung eines Gesetzentwurfs zur Arbeitsplatzsicherung im Ministerrat am 6. März 2013 ist es in den Verhandlungen beim Autobauer Renault zu einer historischen Einigung gekommen: Zwei der vier beteiligten Gewerkschaften haben einer Vereinbarung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Autobauers Renault zugestimmt. Da die beiden Arbeitnehmervertretungen zusammen mehr als 30 Prozent der Belegschaft vertreten, reicht ihre Zustimmung aus, um den Plan abzusegnen.

Die Vereinbarung sieht unter anderem eine Verlängerung der Arbeitszeit auf 35 Wochenstunden in allen Werken, mehr Arbeitnehmermobilität zwischen den verschiedenen Standorten, ein Einfrieren der Löhne in diesem Jahr und Stellenabbau durch Nicht-Ersetzen von Posten, die durch Renteneintritt frei werden, vor. Im Gegenzug verpflichtet sich Renault, kein französisches Werk zu schließen und jährlich mindestens 710 000 Autos in Frankreich herzustellen.

Die Vereinbarung soll am 12. März 2013 bei einer Betriebsversammlung vorgestellt und danach unterzeichnet werden.

Sowohl der Gesetzentwurf zur Arbeitsplatzsicherung als auch die Vereinbarung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Renault stehen ganz im Zeichen des von Staatspräsident François Hollande vorgezeichneten Wegs „alle Kräfte Frankreichs zu mobilisieren, um zu neuen Lösungen für die Beschäftigung zu gelangen“. Sie sind außerdem Ausdruck Willens zu neuen Reformen auf Grundlage des sozialen Dialogs.

Letzte Änderung 11/03/2013

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