Rugby-Weltmeisterschaft 2023: Frankreich erneut Gastgeber eines großen Sport-Events [fr]

Der internationale Rugby-Weltverband World Rugby hat auf seiner Sitzung am 15. November 2017 in London per Abstimmung Frankreich gegen die Mitbewerber Irland und Südafrika als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2023 bestimmt. 10 französische Städte werden so Gastgeber für die bis zu 2,5 Mio. erwarteten Zuschauer sein. 2014 hatte schon der letzte Rugby-Weltcup der Frauen im Hexagon stattgefunden.

Als wichtiges Tourismusziel kann Frankreich bei der Organisation von Groß-Events nicht nur auf eine hohe Beherbergungskapazität zurückgreifen, sondern auch auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und ein weltweit anerkanntes savoir-faire als Gastgeber.

Frankreich hat sich in den letzten zwanzig Jahren mit seinen Fähigkeiten bei der Organisation von Großveranstaltungen wie etwa dem Klimagipfel 2015 in Paris, aber auch aufgrund seiner modernen Sportstätten und das regelmäßig große Zuschauerinteresse zu einem wichtigen Standort des internationalen Sports entwickelt.

So fand 1998 die Fußball-WM und 2016 die UEFA-Europameisterschaft ebenso in dem Land statt wie der Rugby-Weltcup 2007, die Basketball-Europameisterschaft der Frauen 2013, die Bahnrad- und Straßen-WM 2016, die Handball-Weltmeisterschaft 2017, die Eishockey-Weltmeisterschaft 2017(zusammen mit Deutschland) sowie die Ringer-WM 2017.

2018 steht dann schon wieder die Handball-WM der Frauen und der Golf-Ryder Cup auf dem Programm, 2019 folgt die Fußball-WM der Frauen. Und schließlich erhielt Paris erst im September den Zuschlag für die Organisation der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics 2024.

Letzte Änderung 16/11/2017

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