Schweigeminute für Opfer des Anschlags in Toulouse

Nach der Schießerei in einer jüdischen Schule in Toulouse am 19. März 2012 gab Staatspräsident Sarkozy vor Ort folgende Erklärung ab:
"Der heutige Tag ist ein Tag der nationalen Tragödie. Weil man kaltblütig Kinder ermordet hat, weil ein Mörder in eine Schule eingedrungen ist, eine Schule jüdischen Glaubens. Diese Tragödie erschüttert die gesamte nationale Gemeinschaft.

Der heutige Tag ist ein Tag der nationalen Tragödie. Weil man kaltblütig Kinder ermordet hat, weil ein Mörder in eine Schule eingedrungen ist, eine Schule jüdischen Glaubens. Diese Tragödie erschüttert die gesamte nationale Gemeinschaft. Ich habe den Bildungsminister gebeten, dass morgen in allen Schulen eine Schweigeminute zum Gedenken an die getöteten Kinder stattfindet. (…)

Selbstverständlich sind unsere Gedanken bei den Familien, die gebrochen sind, bei der Mutter, die im selben Augenblick zwei Kinder und ihren Mann verloren hat, am selben Tag. Bei dem Schulleiter, dessen Tochter vor seinen Augen gestorben ist.

Barbarei und Grausamkeit dürfen nicht siegen. Hass darf nicht siegen. Die Republik ist stärker als all das. Sehr viel stärker. (…)

Ich rufe Sie daher alle zu stillem Gedenken auf, zu Solidarität mit den Opfern, zur Besonnenheit und zu Vertrauen in die Institutionen der Republik, wenn es darum geht, den zu finden, der das getan hat. Man wird ihn finden. Viel Vorsicht und viel Solidarität. (…)

Dieser Mord betrifft nicht nur die jüdische Gemeinde, die ganze nationale Gemeinschaft ist bestürzt und steht an Ihrer Seite. Da können Sie sicher sein.

Morgen wird es an allen Schulen Frankreichs eine Schweigeminute zum Gedenken an die Kinder dieser Schule geben. Es sind unsere Kinder, es sind nicht nur unsere Kinder, sie sind ein Teil von uns. Auf dem Territorium der Republik tötet man nicht einfach so Kinder, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. (...) "

Letzte Änderung 20/03/2012

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