Sexismus hat an Schulen keinen Platz

JPEG Beim Besuch einer Berufsschule im Departement Seine-et-Marne haben Bildungsminister Vincent Peillon, die Ministerin für die Rechte der Frau, Najat Vallaud-Belkacem, und die Staatsministerin für Bildungserfolg, George-Pau Langevin, den Willen der Regierung bekräftigt, die Gleichberechtigung der Geschlechter an den Schulen zu fördern und mit „sexistischen Vorurteilen“ zu brechen.

Die Regierung weiß um die Bedeutung dieses „für unsere Demokratie zentralen Themas“ (V. Peillon).

Ein erster Versuch wird bereits im Herbst in fünf Schulbezirken gestartet: Die Schüler sollen sich schon ab einem Alter von 6 bis 10 Jahren auf spielerische Art und Weise mit dem Thema beschäftigen.

Ein zweiter Versuch wird auf Initiative des Ministeriums für die Rechte der Frau zum Schuljahresbeginn 2013/14 in acht Regionen durchgeführt werden: Dabei wird die Orientierung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen, mit dem Ziel einer besseren Durchmischung der Geschlechter, also mehr Mädchen in den als „männlich“ geltenden Zweigen und mehr Jungen in den „weiblichen“ Zweigen.
Außerdem sind eine breit angelegte Werbekampagne und Betreuungsprogramme geplant.

Die gleiche Strategie wird auf der Ebene der Lehrkräfte verfolgt: Bei der Ausbildung werden Pflichtmodule über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern eingeführt. Die Ministerin für die Rechte der Frau soll bereits im November die Leiter der Schulbezirke treffen, um dieses Vorhaben auszubauen und langfristig zu verankern.

Letzte Änderung 28/09/2012

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