Staatspräsident Hollande in Berlin: Gemeinsam europäische Interessen vertreten [fr]

Staatspräsident François Hollande hielt sich am 27. Januar 2017 zu einem Arbeitstreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Vorbereitung der EU-Gipfel am 3. Februar auf Malta und Ende März in Rom in Berlin auf.

Bei einer gemeinsamen Presseunterrichtung sprach sich der Staatspräsident dafür aus, 60 Jahre nach den römischen Verträgen deren Erfolgsgeschichte für Europa wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen.

Angesichts der Herausforderungen, die der Klimawandel und die neue amerikanische Administration in Bezug auf die internationalen Handelsregelungen und der Konfliktregelung in der Welt an uns stellten, gelte es auf der Basis „europäischer Überzeugung und der Vertretung europäischer Interessen und Wertvorstellungen“ mit dem neuen US-Präsidenten zu sprechen.

Dieses bedürfe nicht nur einer Abstimmung, sondern auch einer Annäherung der Standpunkte bei den bevorstehenden EU-Gipfeln. Das gelte nach der „notwendigen Klarstellung“ auch für die Verhandlungen über den Brexit und für die Zukunft der 27.

Angesichts des Populismus sei es mehr als jemals zuvor notwendig, politisch zu handeln und aufzuzeigen, dass die Interessen und Werte eng daran geknüpft seien, was in Europa, für Europa entschieden werde. Hierbei spielten Deutschland und Frankreich aus historischen Gründen und aufgrund ihres Gewichtes eine besondere Rolle.

Bei einem Besuch des Ortes des terroristischen Anschlages im Dezember am Breitscheidplatzes betonte der Staatspräsident die Notwendigkeit des solidarischen Kampfes gegen die terroristische Bedrohung.

Video der Pressekonferenz

Letzte Änderung 05/04/2017

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