Staatspräsident Hollande stellt Programm des Weltkriegsgedenkjahres 2014 vor [fr]

JPEG Staatspräsident François Hollande eröffnete am 7. November 2013 im Elyséepalast vor Regierung, Abgeordneten des Parlaments und den Gebietskörperschaften das Gedenkjahr zum Beginn des Ersten Weltkrieges. Dabei verwies er auf die Bedeutung des Krieges für Frankreich, auf dessen Boden sich diese Auseinandersetzung hauptsächlich abgespielt hatte.

Die Erinnerung müsse eine Botschaft es Friedens sein, d.h. «sich gemeinsam erinnern, um gemeinsam stärker zu sein », so der Staatspräsident. In diesem Zusammenhang hob er das herausragende Werk der Europäischen Union hervor, die Frieden und Demokratie auf dem Kontinent geschaffen habe. Sie sei so beispielgebend für andere Weltregionen mit ihren nicht enden wollenden Konflikten.

Die zentrale Botschaft der Erinnerungsfeierlichkeiten 2014 sei die Verpflichtung Frankreich voranzubringen, Europa weiter zu bauen und den Frieden zu bewahren, so Hollande.

Die wichtigsten Etappen des Gedenkens an den Kriegsbeginn werden sein

- Der Nationalfeiertag am 14. Juli mit Teilnehmern aus den mehr als 70 kriegführenden Nationen.
- Der Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck am 3. August 2014, dem Tag der deutschen Kriegserklärung an Frankreich .
- Die Erinnerung an die Abwehrschlacht an der Marne im September, die die Offensive in Richtung Paris zum Stoppen brachte.
- Die Einweihung des internationalen Denkmals in Notre-Dame de Lorette am 11. November 2014, das den 600.000 Toten in der Region Nord-Pas de Calais gedenkt.

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Letzte Änderung 19/11/2013

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