Staatspräsident Hollande zum Völkermord in Ruanda [fr]

Les présidents Hollande und Kagamé au sommet EU-Afrique, (c) MAE - GIF Mitteilung des Präsidialamts vom 7. April 2014:

Am 7. April 1994 begann eines der finstersten Kapitel der Weltgeschichte. In Ruanda wurden innerhalb weniger Monate rund eine Million unschuldiger Menschen hingemordet, weil sie Tutsi waren oder weil sie sich dem mörderischen Wahn einer Ideologie und eines politischen Systems entgegensetzten.

Der Genozid in Ruanda war eine der schlimmsten Gräueltaten unserer Zeit. Er wurde verübt, obwohl die Welt davon wusste und ihn nicht verhindern konnte. Er hat unsere Menschheit und unser Gewissen geprägt.

Es ist unsere Pflicht, alles dafür zu tun, dass sich ein solches Drama nicht mehr wiederholt. Die Prävention von Völkermord ist zu einem zentralen Element des auswärtigen Handelns Frankreichs geworden. Sie ist eine Grundlage unserer Einsätze in Afrika sowie unseres Vorgehens im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, um den Gebrauch des Vetorechts im Fall von Massenverbrechen zu begrenzen.
An diesem Gedenktag steht Frankreich an der Seite des ruandischen Volkes, um aller Opfer des Genozids ehrend zu gedenken

Letzte Änderung 08/04/2014

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