Staatspräsident Macron zur Lage in Gaza und Jerusalem [fr]

Am Montag, den 14. Mai führte Staatspräsident Macron Gespräche mit König Abdullah II. von Jordanien, dem Wächter der heiligen Stätten in Jerusalem, und Mahmud Abbas, dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde. Am 15. Mai wird er sich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu austauschen.

Er brachte Frankreichs tiefe Sorge angesichts der Lage in Gaza, Jerusalem und in den palästinensischen Städten zum Ausdruck und bedauerte die große Anzahl ziviler palästinensischer Opfer in Gaza an diesem Tag und in den vergangenen Wochen. Darüber hinaus verurteilte er die Gewalt der israelischen Truppen gegen die Demonstranten und rief alle Verantwortlichen zur Zurückhaltung und Deeskalation auf. Er bestand auf die Notwendigkeit, dass die Demonstrationen der kommenden Tage friedlich verlaufen.

Der französische Staatspräsident erinnerte ferner daran, dass Frankreich mit Blick auf den besonderen Rahmen des 70. Jubiläums der Unabhängigkeit Israels und des Gedenkens vieler palästinensischer Familien an das Exil die Entscheidung der Vereinigten Staaten ablehnt, ihre Botschaft in Jerusalem zu eröffnen. Jerusalems Status kann nur zwischen den beiden Parteien in einem unter der Ägide der internationalen Gemeinschaft verhandelten Rahmen festgelegt werden.

Staatspräsident Macron unterstrich das Recht der Palästinenser auf Frieden und Sicherheit. Er bekräftigte die Bedeutung, die er der Sicherheit Israels beimisst, sowie den konstanten französischen Standpunkt für eine Zwei-Staaten-Lösung: Israel und Palästina, Seite an Seite in sicheren und anerkannten Grenzen.

In den kommenden Tagen und Wochen wird der Staatspräsident weiterhin voll und ganz von der Lage in der Region eingenommen sein.

Letzte Änderung 22/05/2018

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