Staatspräsident Sarkozy bei der 18. Botschafterkonferenz: Für eine Reform des Internationalen Währungssystems [fr]

JPEG Bei seiner Rede vor der 18. Botschafterkonferenz am 25. August 2010 in Paris sprach sich Staatspräsident Nicolas Sarkozy für neue Mechanismen zur Bewältigung internationaler Finanzkrisen und eine Reform des Internationalen Währungssystems aus. Dabei forderte er „die Einführung von Instrumenten, damit die übermäßige
Volatilität der Währungen und die Zunahme monetärer Ungleichgewichte (…) vermieden werden.“ Frankreich, das am 12. November die Präsidentschaft der G 20 übernimmt, gedenke, seinen Partnern im Rahmen der G 20 vorzuschlagen, hierüber sowie auch über „die internationale Doktrin zum Kapitalverkehr“ zu sprechen. Zudem gelte es die Wirtschafts- und Währungspolitik der großen Wirtschaftszonen besser koordinieren zu können, so Sarkozy.

In Bezug auf die Lösung der griechischen Finanzkrise erinnerte der Staatspräsident daran,
"dass diese Schwierigkeiten der EU die Gelegenheit für neue Fortschritte geboten haben – haben sie doch bewirkt, dass die Wirtschaftsregierung bekräftigt wurde (und dass) in Erinnerung bleiben wird, dass wieder einmal die deutsch-französische Verständigung, trotz anfänglich unterschiedlicher Ansätze, diesen Fortschritt für Europa ermöglicht hat. Im entscheidenden Moment war die deutsch-französische Verständigung ausschlaggebend."

Weitere Themen seiner Rede: der Kampf gegen den Terrorismus und die Situation in Afghanistan, Sanktionen gegen den Iran , die Situation im vorderen Orient, die Volatilität der Rohstoffpreise, die Schuldenkrise in Europa und die Reformpolitik Frankreichs.

Im Mittelpunkt der 18. Botschafterkonferenz am 25. bis 27. August standen die Themen auf der Tagesordnung der G20- und G8-Gipfeltreffen, deren Präsidentschaft Frankreich am 12. November bzw. am 1. Januar 2011 übernimmt.

- Rede von Staatspräsident Nicolas Sarkozy als PDF-Dokument

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Letzte Änderung 04/07/2012

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