Staatspräsident Sarkozy vor diplomatischen Corps zu europäischen und internationalen Herausforderungen [fr]

JPEG In seiner Neujahrsansprache vor dem diplomatischen Corps am 20. Januar 2011 in Paris verwies Staatspräsident Nicolas Sarkozy auf die Hoffnungen und Gefahren für 2012.

Da die Euro-Zone weiterhin in Gefahr sei, gelte es, sie auch mittels der Wirtschaftsregierung zu integrieren. Zudem müsse Europa seine Handelspolitik verändern, wobei es nicht um Protektionismus, sondern um Reziprozität gehe.

In Bezug auf den Mittelmeerraum und den Nahen Osten ging er auf die Gefahren (Syrien, Libanon,Jemen, Irak, iranisches Atomprogramm) und insbesondere auf die inakzeptable „Lähmung des Friedensprozesses zwischen Palästinensern und Israelis“ ein. Den jungen arabischen Demokratien müsse zudem ohne voreilige Vorurteile zum Erfolg geholfen werden. Zu Hoffnungen gäbe auch die positive Entwicklung Afrikas Anlass.

Zudem ging er auf die politische Begleitung und Gestaltung des Globalisierungsprozesse ein, die Frankreich am Herzen liege. Hierzu gehöre eine G20, die Entscheidungen trifft und eine UNO-Reform, wobei Frankreich niemals auf sein Vetorecht verzichten werde, da ein europäisches Vetorecht zur Ohnmacht verurteilt wäre. Zudem sprach er sich dafür aus, bei der WTO Verhandlungen primär auf der Ebene von Wirtschaftsblöcken durchzuführen.

- Rede von Staatspräsident Sarkozy

Letzte Änderung 04/05/2012

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