Telefongespräch von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel mit ukrainischem Präsidenten Poroschenko [fr]

Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel haben am 14. Dezember 2014 in einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko die Lage in der Ukraine erörtert und sich nach dem Stand der Gespräche zwischen Kiew und Moskau zur Umsetzung des Protokolls von Minsk erkundigt. Das Protokoll von Minsk hat eine tatsächliche Feuerpause, den Austausch von Gefangenen sowie die Wiederaufnahme des Dialogs mit den Separatisten im Rahmen der Kontaktgruppe zum Gegenstand.

François Hollande und Angela Merkel stellten die Bedeutung einer institutionellen Lösung für den Osten des Landes mit Blick auf die territoriale Integrität der Ukraine heraus und wiederholten, Russland müsse alle von ihm erwarteten Maßnahmen zur Deeskalation ergreifen, wie Staatspräsident Hollande bereits bei seinem Gespräch mit Präsident Putin in Moskau am 6. Dezember bekräftigt hatte.

Im Übrigen haben der Staatspräsident und die Bundeskanzlerin den ukrainischen Staatschef zu Reformen ermutigt, um eine wirtschaftliche und finanzielle Erholung der ukrainischen Wirtschaft zu bewirken. Die Reformen seien die Voraussetzung für internationale Finanzleistungen.

Letzte Änderung 24/02/2015

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