Telefongespräch zwischen dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Hassan Rohani [fr]

7. Januar 2020
Mitteilung des französischen Staatspräsidenten

Der französische Staatspräsident hatte am Dienstag, den 6. Januar, eine telefonische Unterredung mit dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Hassan Rohani.

Der Staatspräsident betonte die tiefe Besorgnis Frankreichs angesichts der jüngsten Ereignisse im Irak und in der Region sowie die Entschlossenheit Frankreichs, zum Abbau der Spannungen beizutragen. Er rief den Iran dazu auf, von allen Maßnahmen abzusehen, die die derzeitige Lage verschärfen könnten.

Er bekräftigte Frankreichs Engagement für die Souveränität und Sicherheit Iraks. Diese müssen auch durch die Präsenz der internationalen Koalition, deren einziges Ziel die Bekämpfung des Daesch ist, auf seinem Boden gestärkt werden.

Ferner forderte er Iran auf, seinen Verpflichtungen im Rahmen des JCPOA rasch wieder in vollem Umfang nachzukommen.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen forderte der Staatspräsident schließlich die unverzügliche Freilassung unserer Landsleute Fariba Adelkhah und Roland Marchal.

Staatspräsident Macron und Präsident Rohani haben beschlossen, in den kommenden Tagen in engem Kontakt zu bleiben.

(Quelle: Pressedienst des französischen Staatspräsidenten)

Letzte Änderung 15/01/2020

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