Top: Frankreich als Wirtschafts- und Innovationsstandort [fr]

10 gute Gründe für eine Investition in Frankreich

Brain Drain, Standortverlagerungen…Was hört man nicht alles. Allem Anschein zum Trotz gehört Frankreich dennoch weiter zu den attraktivsten Standorten weltweit. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr.

1. Was ausländische Investoren denken

Nach einer Umfrage der Agentur TNS Sofres – AFII erachten zwei von drei Investoren Frankreich als attraktiven Standort. Damit ist das Vertrauen deutlich gewachsen. 2009 waren es nämlich nur 53 %. Ein Drittel der Investoren möchten die Präsenz ihrer Unternehmen sogar noch verstärken.

2. Frankreich in Sachen ausländische Investitionen europaweitvorn

Frankreich ist europaweiter Spitzenreiter, wenn es um ausländische Produktionsinvestitionen geht. Das gilt vor allem für den Lebensmittelsektor, die Chemie- und Automobilindustrie sowie für Maschinen und mechanische Ausrüstungen. In Bezug auf ausländische Direktinvestitionen, rangiert Frankreich europaweit auf Platz zwei und weltweit auf Platz vier.

3. Frankreich ist online

37 % der Franzosen verfügen über einen Breitband-Festnetzanschluss. Damit liegt Frankreich laut AFII weltweit auf Platz zwei noch vor den USA (29 %) und Japan (28 %). In den kommenden zehn Jahren werden weitere 20 Milliarden Euro in den Netzausbau investiert.

4. Frankreich ist Ziel ausländischer Bildungselite

42 % der in Spitzenforschungsprogrammen immatrikulierten Studierenden kommen aus dem Ausland. Damit ist Frankreich ein Hauptzielland. Mit insgesamt 260 000 eingeschriebenen ausländischen Studierenden an französischen Hochschulen landet Frankreich laut einer Studie der UNESCO weltweit auf Platz drei.

5. Frankreich fördert die Innovation in Unternehmen

Dank der Steuergutschrift für Forschungsausgaben (CIR) und der Einrichtung des Status „Junges innovatives Unternehmen“ (JEI) ist Frankreich führend in Forschung und Entwicklung. Nach Großbritannien ist es europaweit das wichtigste Ziel für Investitionen in diesen Bereichen.

6. Frankreich senkt die Arbeitskosten

Seit 2013 sind die Kosten für eine Stunde Arbeit für die gesamte französische Wirtschaft konstant geblieben. In der Eurozone und vor allem in Deutschland sind die Arbeitskosten hingegen gestiegen. Die Steuergutschrift zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erhaltung von Arbeitsplätzen (CICE) sowie die Umsetzung des Verantwortungs- und Solidaritätspaktes entfalten damit ihre Wirkung.

7. Frankreich setzt auf Lebensqualität

Nach einer Studie der AFII steht die französische Gesundheitsversorgung mit einer weitgehenden Absicherung auf einem Spitzenplatz.33 % der öffentlichen Ausgaben fließen in das Sozialsystem. Außerdem steht das Land Dank seiner Ausgaben für Kultur, Freizeit und Kulturgut an zweiter Stelle, wenn es um die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger/-innen geht.

8. Frankreich vollzieht den Energiewandel

Nach Deutschland (18,5 %) steht Frankreich in der Produktion erneuerbarer Energien europaweit an zweiter Stelle (11,7 %) und rangiert damit noch vor Schweden (10,4 %). In der Europäischen Union ist es übrigens das einzige Land, das Energie auch aus Wasserkraft gewinnt.

9. Attraktivität schafft Arbeitsplätze

2013 flossen 16 % aller in Europa getätigten ausländischen Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen nach Frankreich. Einer von neun Beschäftigten arbeitet in einem ausländischen Unternehmen und 20 % aller Beschäftigten sind im verarbeitenden Sektor tätig. Das sind mehr als in vergleichbaren Ländern.

10. Frankreich ist gut vernetzt

Was das Passagieraufkommen betrifft, ist Roissy – Charles de Gaulle nach London Heathrow der zweitgrößte Flughafen Europas. Für den Güterverkehr ist er sogar der wichtigste Flughafen in Europa. Beide Pariser Flughäfen rangieren übrigens in den europäischen Top 15. Weiterhin verzeichnen 45 französische Flughäfen, davon sechs mit internationalen Verbindungen, ein jährliches Passagieraufkommen von über 150 000 Personen. (Quelle:Eurostat)

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Letzte Änderung 31/03/2015

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