Erster Brite gewinnt Tour de France 2012 [fr]

GIF Vom 30. Juni bis 22. Juli hieß es für drei Wochen wieder „Pedale frei“ zur der Tour de France. 198 Fahrer aus 22 teilnehmenden Teams durchquerten Frankreich in 20 Etappen plus Prolog. Nach insgesamt 3.497 Kilometern, darunter 5 Bergetappen mit 25 Pässen in den Alpen und den Pyrenäen, konnte sich am 22. Juli auf den Champs-Elysées in Paris zum ersten Mal ein Brite das gelbe Trikot überstreifen: Bradley Wiggins gewann die Tour de France (78 h 28’ 03’’) – eine Premiere in der Geschichte der Tour de France, die im nächsten Jahr immerhin 100 Jahre alt wird.
Mit Pierre Roland auf dem 8. Platz (78 h 38’ 19’’) und Thibaut Pinot auf dem 10. Platz (78 h 39’ 48’’) sind zwei französische Fahrer unter den ersten 10. Thomas Voeckler konnte das gepunktete Trikot als Spitzenreiter in der Bergwertung tragen.
Die Tour de France ist nach den Olympischen Spielen und der Fußball-Weltmeisterschaft das drittgrößte Sportereignis der Welt. Sie ist zugleich ein Schaufenster Frankreichs und der französischen Landschaften.
Die Tour de France ist dabei auch ein idealer Reiseführer. Von den Fernsehzuschauern, die die Etappen über den Bildschirm verfolgen und dabei indirekt das Land bereisen bis zu den Fans, die Hunderte von Kilometern zurücklegen, um den Pulk vorbeiziehen zu sehen, bietet die Tour viele Möglichkeiten, Frankreich kennen zu lernen.
Keine Etappe, die nicht ihre eigenen erforschenswerten Naturschönheiten, Kunstdenkmäler und kulturellen Traditionen besitzt.
Jahr für Jahr bewerben sich mehr als 250 Städte darum, Etappenort zu sein, denn es winken allerlei Vorteile. Zwar ist die Organisation für die ausgewählten Städte eine Herausforderung, doch auch eine Garantie dafür, dass ihre Hotels ausgebucht und die Landschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten ihrer Region weltweit über das Fernsehen und die Medien verbreitet werden.

Letzte Änderung 24/07/2012

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