UNICEF-Konferenz in Paris zum Schutz von Kindern vor Krieg [fr]

10 Jahre nach der Verabschiedung der „Pariser Prinzipien“ zum Schutz der Kinder vor der Rekrutierung durch Streitkräfte oder bewaffnete Gruppen fand am 21. Februar 2017 in Paris die internationale Konferenz „Beschützen wir die Kinder vor dem Krieg“ statt. Bei der von Frankreich und der Kinderhilfsorganisation UNICEF gemeinsam organisierten Konferenz waren 120 Delegationen mit Vertretern von Staaten, internationalen Organisationen sowie auch der Zivilgesellschaften vertreten.

Ziel der Zusammenkunft unter dem Vorsitz von Außenminister Jean-Marc Ayrault, dem geschäftsführenden Direktor von UNICEF Anthony Lake sowie der Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Kinder Leila Zerrougui, war es, neben den 105 Signatarstaaten weitere Staaten zur Übernahme der „Pariser Prinzipien“ von 2007 zu gewinnen.

Staatspräsident François Hollande sah in seiner Eröffnungsrede besonders Fortschritte bei der Befreiung von Kindersoldaten und der Ausweitung von Überwachungs- und Frühwarnsystemen. Zudem formulierte er vier Prioritäten für die internationale Gemeinschaft:

-  Stärkung der Kinderrechte in bewaffneten Konflikten
-  Aufstockung der finanzielle Hilfen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in Krisenlagen
-  Förderung des Zugangs von Bildung und Gesundheit für Kinder
-  Die Verhinderung, dass Schulen und Krankenhäuser wie in Syrien zu Kriegszielen würden

Im diesem Zusamenhang verwies er zudem auf die großen finanziellen Anstrengungen, die Frankreich in den letzten Jahren zur Erreichung dieser Ziele unternommen habe.

-  Rede von Staatspräsident Hollande in Auszügen als PDF-Dokument

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Letzte Änderung 02/05/2017

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