Umweltminister Martin begrüßt ehrgeizige Ziele der EU-Kommission zur Energie- und Klimapolitik [fr]

JPEGDer Minister für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, Philippe Martin, und der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Thierry Repentin, haben die am 23. Januar 2014 veröffentlichen Vorschläge der EU-Kommission zur Energie- und Klimapolitik bis 2030 zur Kenntnis genommen.

Das Energie- und Klimapaket 2030 legt Ziele für die Zeit nach dem aktuellen Zeitrahmen bis 2020 fest, der die Mitgliedsstaaten zu drei Zielen verpflichtet: die Treibhausgasemissionen um mindestens 20 % gegenüber 1990 zu reduzieren, eine Energieeffizienzsteigerung in Richtung 20 % anzustreben und einen Anteil von 20 % erneuerbarer Energien am europäischen Gesamtenergieverbrauch zu erreichen.
Die Kommission hat den EU-Mitgliedsstaaten vorgeschlagen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40 % zu reduzieren. Dies ist auch das Ziel, das der Staatspräsident im Rahmen der Klimakonferenz 2012 formuliert und seitdem mehrfach bekräftigt hat. Es gehört zu den notwendigen Maßnahmen auf dem Weg zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 75 % bis 2050.

Die beiden Minister haben mit Interesse den Vorschlag der Kommission aufgenommen, die Regulierung und Effizienz des Emissionshandelssystems, des wichtigsten klimapolitischen Instruments der Europäischen Union, zu verstärken.
Minister Martin ist zudem erfreut über die Entschluss, eine Zielvorgabe für den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch der Europäischen Union für 2030 zu treffen. Dies entspricht dem Schreiben an die Europäische Kommission, das er gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Irland, Italien und Portugal verfasst hatte. In dem Vorschlag der Kommission wird es jedem EU-Mitglied selbst überlassen, sein Ziel genau zu bestimmen.

Die beiden Minister betonen nachdrücklich, dass diese ehrgeizigen Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Förderung der erneuerbaren Energien besonders dafür wichtig sind:

-  den Akteuren und Investoren des Energiemarkts gegenüber ein langfristiges Zeichen zu setzen, damit der Energiewandel in Europa vollzogen wird;

-  dem europäischen Engagement im Kampf gegen den Klimawandel noch mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, insbesondere mit Blick auf das internationale Abkommen, das 2015 in Paris geschlossen werden soll.

Letzte Änderung 28/07/2014

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