Umweltministerin Batho zum Klimadialog in Berlin [fr]

(c) Französische Botschaft - JPEG Umweltministerin Delphine Batho traf im Anschluss an den vierten Petersberger Klimadialog in Berlin (5.-7. Mai 2013), der unter dem Motto "Shaping the future" der Vorbereitung des nächsten UN-Klimagipfels diente, am 8. Mai 2013 zu einem Austausch über die Klimaziele und deren konkrete Umsetzung mit Bundesumweltminister Peter Altmaier zusammen. Dabei ging es um die Umsteuerung der Energiepolitik in Frankreich und Deutschland, die europäischen und internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz sowie die Zusammenarbeit im Rahmen der deutsch-französischen Agentur für erneuerbare Energien.

Zudem machte sie sich bei einem Gespräch mit Vertretern der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Bild von den öffentlichen Förderinstrumenten wie der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland.

Bei einer einer Pressekonferenz mit Bundesumweltminister Peter Altmeier begrüßte Umweltministerin Batho dabei die deutsch-französische Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Klimawandel und bei dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Es gäbe viele gemeinsame Anknüpfpunkte bei der deutschen Klimawende und dem energiepolitischen Umsteuern in Frankreich. In diesem Zusammenhang erwähnte sie die laufende Energiedebatte in Frankreich, die im Herbst die ersten Ergebnisse vorlegen werde. Dabei gehe es insbesondere um die Reduzierung des Anteils der Kernenergie von 75% auf 50% bis zum Jahr 2025 und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Ministerin bekräftigte zudem die Entscheidung der Regierung das AKW Fessenheim im Elsass bis Ende 2016 zu schließen.

Des Weiteren ginge es darum, das europäische CO2-Quotensystem effizienter zu gestalten. Deutschland und Frankreich müssten hierbei mit einer gemeinsamen Position zu den Vorschlägen der Kommission Stellung beziehen.

Teilnahme an der Petersburger Konferenz

Umweltministerin Delphine Batho hatte am 5. bis 7. Mai 2013 am vierten Petersberger Klimadialog in Berlin teilgenommen. Auf Einladung Deutschlands und Polens, das den Vorsitz beim nächsten UN-Klimagipfel innehaben wird, nahmen 35 mit dem Thema befasste Minister aus der ganzen Welt an der Konferenz teil.

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Letzte Änderung 08/05/2013

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