Verbraucherschutz: Frankreich erwägt Regelung zur Sammelklage [fr]

Die aus den USA bekannte Sammel- oder auch Gruppenklage räumt Verbrauchergruppen, denen ein bestimmtes Unternehmen Schaden zugefügt hat, das Recht ein, gemeinsam das Gericht anzurufen, um Ansprüche auf Schadenersatz geltend zu machen. Bis heute gibt es in Frankreich wie auch in Deutschland keine entsprechende Regelung.

Am 11. Oktober 2012 hat der Staatsminister für soziale und solidarische Wirtschaft und Verbrauch, Benoît Hamon, den nationalen Verbraucherrat, in dem sowohl Verbraucherschutzorganisationen als auch Berufsverbände vertreten sind, beauftragt, sich mit dieser Frage zu befassen.

Ab sofort kann sich die Öffentlichkeit sowie jeder potentiell Betroffene (Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Rechtsanwälte, Hochschulangehörige, usw.), an den Beratungen zum Thema Sammelklage beteiligen. Dazu wurde auf der Internetseite der DGCCRF (Generalabteilung Wettbewerb, Verbrauch und Betrug im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen) ein Online-Fragebogen veröffentlicht und eine Mail-Adresse eingerichtet.

Letzte Änderung 09/11/2012

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