Verhandlungen mit Google: Digitaler Ausbau braucht auch gerechte Besteuerung [fr]

JPEG Am 29. Oktober empfing Staatspräsident François Hollande den Vorsitzenden des Verwaltungsrats von Google, Eric Schmidt, zu einem Gespräch. Dabei bekräftigte der Staatspräsident, dass Frankreich gewillt ist, in den kommenden Jahren für einen schnellen Ausbau des digitalen Angebots auf dem gesamten französischen Staatsgebiet zu sorgen.

Der Staatspräsident hat die Zusicherung Schmidts begrüßt, die Präsenz von Google in Frankreich zu verstärken, indem es die digitale Entwicklung von KMU unterstützt und in Paris ein Kulturinstitut gründet. François Hollande gab seinem Gesprächspartner zu verstehen, dass der Ausbau der digitalen Wirtschaft mit einer steuerpolitischen Anpassung einhergehen müsse, um für eine gerechtere Teilhabe am Mehrwert und für die Finanzierung neuer Inhalte zu sorgen.

Der Staatspräsident sprach sich außerdem für eine schnelle Aufnahme von Verhandlungen zwischen Google und den Presseverlegern aus, die bis Ende des Jahres abgeschlossen werden sollten. Dialog und Verhandlungen seien der beste Weg, so François Hollande, notfalls könne aber auch ein Gesetz beschlossen werden, wie zurzeit in Deutschland geplant.

Schließlich bat der Staatspräsident um weiterführende Informationen darüber, wie Google die Fragen der europäischen Regulierungsbehörden über den Schutz personenbezogener Daten und deren Verwendung zu beantworten gedenkt.

Letzte Änderung 31/10/2012

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