Vierergespräch Staatspräsident Hollande, Bundeskanzlerin Merkel und Präsidenten Putin und Poroschenko

Staatspräsident François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Nachmittag des 29. Juni 2014 gemeinsam ein über zweistündiges Telefongespräch mit Präsident Wladimir Putin und Präsident Petro Poroschenko über die Situation in der Ukraine geführt.

Dabei bekräftigten sie, wie wichtig neue Fortschritte zur Stabilisierung der Sicherheitslage vor Ort, eine Fortsetzung der Waffenruhe und die Umsetzung des Friedensplans, den die ukrainische Regierung vorgelegt hat, seien.

Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel wiederholten noch einmal ganz klar die Erwartungen, die am 27. Juni vom Europäischen Rat ausgesprochen wurden, und brachten ihre Forderung nach Ergebnissen bis zum 30. Juni zum Ausdruck.
Insbesondere riefen François Hollande und Angela Merkel den russischen und den ukrainischen Präsidenten dazu auf, auf die Einrichtung eines unter Beobachtung der OSZE stehenden Mechanismus zur Überwachung der Waffenruhe und der effektiven Grenzkontrolle hinzuarbeiten. Außerdem sollen sie darauf hinwirken, dass die drei von den Separatisten eingenommenen Grenzposten wieder unter ukrainische Kontrolle gelangen, Verhandlungen über die Umsetzung des von Präsident Poroschenko vorgelegten Friedensplans aufgenommen werden und die Freilassung der Geiseln fortgesetzt wird.

Letzte Änderung 07/07/2014

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