Vorlesungsbeginn 2013 in Frankreich mit Rekordstudentenzahl [fr]

(c) MAEE - JPEG Mit 36.000 Studierenden mehr als im Jahr 2012, maßgeblichen pädagogischen Veränderungen und zusätzlichen finanziellen Mitteln für Stipendien und Wohnen wurde für das Hochschuljahr 2013/2014, das Mitte bis Ende September beginnt, eine ganz klare Priorität gesetzt: Der Erfolg im Studium.

Erfolg im Studium ist das Ziel, das sich das Ministerium für Hochschulen und Forschung gesetzt hat: 50 % einer Altersklasse sollen am Ende des Studiums einen Hochschulabschluss haben. Die vom Ministerium bereits eingeleiteten Maßnahmen und das Hochschul- und Forschungsgesetz vom 22. Juli 2013 sollen dazu beitragen, dass dieses Ziel erreicht wird.

Fast 2,42 Millionen Studierende, darunter 460.000 Erstsemester, sind in diesem Jahr an Hochschulen und Universitäten eingeschrieben. Das sind 36.000 mehr als im Vorjahr.

Die in den letzten 15 Monaten ergriffenen Maßnahmen zielen auf einen tiefgreifenden pädagogischen Wandel ab und stellen eine noch nie dagewesene Investition in das Leben der Studierenden dar.

Vier Prioritäten wurden dabei besonders berücksichtigt:

1. Förderung des Erfolgs durch eine bessere Orientierung, pädagogische Innovationen und durch die massive Einführung digitaler Technologien an den Universitäten. Zu diesem Zweck wurden in diesem Jahr 1.000 neue Arbeitsplätze im Hochschulbereich geschaffen. Fachabiturienten können so leichter auf Fachhochschulen (IUT und STS) orientiert werden.
2. Annäherung der Universitäten und Hochschulen an den Arbeitsmarkt, insbesondere durch eine Vereinfachung der Studiengangbezeichnungen, den Ausbau von Praktika im Grundstudium, die Verdoppelung der Anzahl der Studenten im dualen Ausbildungssystem und die Umsetzung eines Plans zur Förderung des Unternehmertums an Universitäten

Die 30 Hochschulen für Lehramt und Erziehung (Ecoles supérieures du professorat et de l’éducation – ESPE) haben bereits mit den ersten Studierenden den Betrieb aufgenommen.

3. Verbesserung der Lebensbedingungen der Studierenden
- durch die erste Stufe der Reform der Stipendien und eine Erhöhung der Anzahl der Studentenwohnungen. So werden nahezu 100.000 (von derzeit 650.000) Studierende eine spürbare Verbesserung ihrer Lebensbedingungen erfahren.

- Im Rahmen des auf fünf Jahre angelegten Programms für 40.000 neue Wohnungen werden den Studierenden pünktlich zu Beginn des Hochschuljahres 4.600 sanierte und 3.900 neue Wohnungen bereitgestellt.

4. Förderung der internationalen Öffnung durch den Ausbau des Angebots von Kursen, die in einer Fremdsprache abgehalten werden. Auch das neue Programm „Erasmus Plus“, das vorwiegend den Studierenden aus benachteiligten Kreisen zugutekommt, soll dazu beitragen.

Letzte Änderung 18/09/2013

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