Wirtschaftliche Folgen des Coronavirus - Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen [fr]

Wirtschaftliche Folgen – Gespräch zwischen dem Minister für Wirtschaft und Finanzen, Bruno Le Maire, und dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank, Werner Hoyer – Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen (Paris, den 9. März 2020)

Der Minister für Wirtschaft und Finanzen, Bruno Le Maire, empfing am Montag, den 9. März 2020, den Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, um über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu sprechen, die alle europäischen Volkswirtschaften trifft.

Sie haben bekräftigt, dass alle europäischen Institutionen (Europäische Kommission, Europäische Zentralbank, Europäische Investitionsbank) sowie die 27 EU-Mitgliedstaaten und ihre nationalen öffentlichen Banken umfassende und koordinierte Maßnahmen ergreifen müssen, um schnellstmöglich die unter dieser Krise leidenden Wirtschaftsbereiche und -akteure zu unterstützen, insbesondere die KMU. Vor diesem Hintergrund müssen beim Treffen der Finanzminister in Brüssel am 16. und 17. März 2020 Entscheidungen über eine koordinierte Mobilisierung europäischer und nationaler Instrumente getroffen werden.

Bei dieser Gelegenheit erinnerte Bruno Le Maire daran, dass Frankreich bereits eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hat, um die KMU hinsichtlich ihres Liquiditätsbedarfs zu unterstützen, wie z.B. bezüglich der Teilzeitbeschäftigung und der Fristen für die Zahlung von Sozial- und Steuerabgaben, die von Fall zu Fall entschieden werden.

Bezugnehmend auf die Gesundheitslage einigten sie sich schließlich auf die Dringlichkeit der weiteren Unterstützung des Gesundheits- und Krankenhaussektors, einem wichtigen Tätigkeitsbereich der EIB, insbesondere seit der Einrichtung des Europäischen Fonds für strategische Investitionen („Juncker-Plan“) im Jahr 2015.

(Quelle: Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen)

Letzte Änderung 18/03/2020

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