Wirtschaftsminister Moscovici: Berichte über deutsch-französische Unstimmigkeiten sind „Sturm im Wasserglas“ [fr]

JPEG Kurz vor dem Besuch von Premierminister Jean-Marc Ayrault in Berlin hat Wirtschafts- und Finanzminister Pierre Moscovici am 12.11. am Rande der jährlichen Unternehmerkonferenz in seinem Ministerium Mediengerüchte über deutsch-französische Unstimmigkeiten und angebliche Zweifel Berlins am wirtschaftspolitischen Kurs Frankreichs zurückgewiesen.

Vor dem Hintergrund „der guten und starken Beziehungen zum deutschen Partner“, „der Verflechtungen der deutschen und französischen Wirtschaft“ und „der notwendigen gemeinsamen Dynamik für Europa“, sei das Ganze für ihn „ein Sturm im Wasserglas“.
Zudem hob er eine Klimaverbesserung in der Wahrnehmung Frankreichs durch die Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung und die Vorlage des Paktes für Wettbewerbsfähigkeit der Regierung in einem Umfang von 20 Mrd. € hervor. Insofern sei auch „die deutsche Regierung zuversichtlich, das Frankreich den Stabilitäts- und Wachstumspakt einhalte“.

Es sei „normal“, dass von Frankreich Strukturreformen erwartet würden. Dennoch appelliere er daran, gemeinsam voranzuschreiten und „keine Nebelkerzen zu werfen“, wenn diese sich in der Umsetzung befänden.

Letzte Änderung 13/11/2012

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