Zahl tödlicher Verkehrsunfälle soll bis 2020 halbiert werden [fr]

JPEG Mit verbesserten Präventionsmaßnahmen und Verkehrskontrollen soll die Zahl der tödlichen Unfälle in Frankreich bis 2020 auf unter 2000 Fälle im Jahr gesenkt werden, so Innenminister Manuel Valls am 27.11.2012 vor dem Nationalen Rat für Verkehrssicherheit (CNSR).

Dabei geht das Konzept in zwei Richtungen:

- Reduzierung unfallträchtigen Fahrverhaltens (Geschwindigkeitsübertretungen, Alkohol- und Drogenkonsum),
- Förderung eines verantwortlichen Fahrverhaltens durch eine Ausweitung der Fahrschulung, besonders bei Jugendlichen und Zweiradfahrern.

Zu den eingeleiteten Maßnahmen gehört auch der Alkoholtest, den jeder Fahrzeughalter seit letztem Sommer mitführen muss. Ab 1. März 2013 wird das Nicht-Mitführen dieses Tests zur Kontrolle des eigenen Blutalkohols von der Polizei mit einem Strafmandat in Höhe von 11 € geahndet werden.

Die eigentlich ab dem 1.1.2013 geplante obligatorische Einführung von reflektierenden Westen für Motorradfahrer wird bis zum Abschluss weiterer Auswertungen durch den CNSR verschoben.

In Zahlen

- Rückgang tödlicher Verkehrsunfälle im Oktober 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 % (55 Tote weniger)
- Anteil der Motorradfahrer an tödlichen Verkehrsunfällen: 23 % (obwohl
sie nur 1,9 % der Verkehrsteilnehmer ausmachen

Letzte Änderung 03/12/2012

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