Zwei französische Mathematikerinnen erhalten internationalen Henri-Poincaré-Preis 2012 [fr]

JPEG Zum ersten Mal wurde der von der International Association of mathematical physics vergebene Preis an zwei französische Mathematikerinnen verliehen: an Nalini Anantharaman vom Labor für Mathematik in Orsay (Universität Paris-Sud -CNRS) und Sylvia Serfaty vom Labor Jacques-Louis Lions (Universität Pierre et Marie Curie - CNRS).

Mit dem Henri-Poincaré-Preis werden herausragende Forscher für ihre Arbeiten im Bereich der mathematischen Physik geehrt sowie Nachwuchsforscher, die bereits außergewöhnliche Beiträge auf diesem Gebiet geleistet haben.

Die Ministerin für Hochschulen und Forschung Geneviève Fioraso beglückwünschte die beiden Preisträgerinnen mit folgenden Worten: „Ich freue mich, dass dieser renommierte Preis an zwei junge und brillante französische Mathematikerinnen vergeben wurde. Diese internationale Anerkennung ist ein Beweis für die Dynamik und Qualität unserer Forschung an den Universitäten und Laboratorien. Er zeugt außerdem von der Exzellenz der französischen Hochschulbildung im Fachbereich Mathematik.“

Beide Preisträgerinnen waren im gleichen Jahrgang an der École Normale Supérieure. Nalini Anantharaman wurde 1976 geboren und studierte an der Universität Pierre et Marie Curie (Paris), an der sie 2000 auch promovierte. Sie ist heute Vizepräsidentin der Société Mathématique de France und unterrichtet an der Universität Paris-Sud.
Sylvia Serfaty wurde 1975 geboren und promovierte 1999 an der Universität Paris-Sud. Heute lehrt sie an der Universität Pierre et Marie Curie.
Der Henri-Poincaré-Preis wird seit 1997 alle drei Jahre vergeben. Er wurde nach dem französischen Physiker und Mathematiker Henri Poincaré benannt, dessen 100. Todestag wir in diesem Jahr gedenken.

Letzte Änderung 15/08/2012

Seitenanfang